RSS

Schlagwort-Archive: Bilanz

Jahresende 2015 – Bilanz

Das alte Jahr hat nur noch wenige Stunden vor sich, dann ist es Geschichte. Zeit, auch hier auf dem Blog zurückzublicken und zu schauen, was passiert ist – innerhalb und außerhalb dessen, was Platz hier findet.

2015 war in vieler Hinsicht ein Jahr des Neuen, aber auch ein Jahr der Konsequenzen. Im Frühjahr hat mich das Buch von Nadja Herrmann – „Fettlogik überwinden“ erreicht und mein Verständnis vom Abnehmen und der ganzen Mythen rund um das Thema „Gewichtsabnahme“ extrem durcheinander geschüttelt. Der Liebste und ich, die wir uns ja im Winter entschieden hatten, den Stubaier Höhenweg zu wandern, nutzen das neue Wissen und machte uns fit für den Sommer – und er – typisch Mann, meine Güte – nahm mal eben 10 kg ab.

Der Stubaier Höhenweg war wundervoll, zeigte mir aber auch gnadenlos, dass Wandern nicht alleine von Fitness und Ausdauer abhängt, sondern auch von gesunden Kniegelenken. Bis heute schlage ich mich damit herum.

Das letzte Viertel des Jahres war von einem weiteren gesundheitlichen Tiefschlag geprägt: Mitte Oktober verspürte ich auf dem Weg zu einer Messe heftigen Schmerz in einer Wade. Eine befreundete Ergotherapeutin, die weiß, dass ich an Varizen leide, schickte mich per Whatsapp dringlich ins Krankenhaus. Und ihre Befürchtung stimmte: Ich hatte eine Thrombose. Zwar nicht in einer tiefen Vene, sondern nur in einer Muskelvene, aber das gute Stück war bereits 8cm lang. Also nehme ich seit Oktober Blutverdünner und muss derzeit durch den ganzen Analyse- und Laborkram, was ziemlich nervt. Sportliche Betätigung ist seitdem ziemlich Fehlanzeige. Im Januar bekomme ich dann die Gentestergebnisse und hab einen Termin bei einer Angiologin, mit der ich dann hoffentlich besprechen kann, wie das weitergeht. Es ist schon bitter ironisch, wenn man sich vornimmt, sportlicher zu leben und dann ein Knüppel nach dem anderen zwischen die Beine geworfen wird  – vom eigenen Körper..!

Mein Liebster lernt fleißig für seinen Meister. Da seine Firma ziemlich spektakulär insovent gegangen ist, muss er sich außerdem parallel nach einem neuen Job umsehen, den er dann nach dem Meisterkurs angehen kann.

Doch es gibt auch Lichtblicke. Ich habe es endlich geschafft, meinen alten Job zu kündigen und werde im April bei einer Mediaagentur anfangen. Sicher wird das stressiger als das bisherige komfortable Dasein, aber inzwischen bin ich an einem Punkt angelangt, an dem mir klar ist, dass Unterforderung und Langeweile auf der Arbeit schlimmer sind als die eine oder andere Überstunde.

Wie sich die neuen Jobs auf die Larpsaison auswirken werden, können wir noch nicht absehen. Aber manchmal geht das reale Leben einfach vor.

In diesem Sinne – kommt gut ins Jahr 2016!

 

 
6 Kommentare

Verfasst von - 31. Dezember 2015 in Allgemein, persönliches

 

Schlagwörter: ,