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Große Pläne

19 Jan

2015 wird ein spannendes Jahr bei uns. Der Liebste wird nochmal die Schulbank drücken – Meisterschule – und ich bin immer noch nicht mit dem Gedanken durch, den Job zu wechseln. Oder hier zu bleiben und zu schauen, was weiter passiert, wenn Ende April nochmal einiges an Personal die Firma verlassen wird. Ob ich in der Hierarchie nachrutsche oder hier auf ewig als Assistentin versauern soll.

Außerdem steht auf unserem Programm: Mehr Sport. Typischer Vorsatz, aber wichtig. Der Liebste hat Sorge, während der Meisterschule schnell zuzulegen, weil er dann nicht mehr jeden Tag acht Stunden körperlich arbeitet. Und ich habe den letzten sechs Kilo, die ich für mein Empfinden noch zu viel auf den Rippen habe, und die ich seit einem Jahr nicht loswerde, den Kampf angesagt.

Unser Problem jedoch ist: Sport ohne Ziel ist doof. Wir sind beide so, dass wir nicht dreimal die Woche zum Laufen und Schwimmen gehen können, ohne zu wissen, wofür. Als der Liebste letztes Jahr noch hoffte, zur Berufsfeuerwehr gehen zu können, trainierte er für den Sporttest, und von seiner Motivation habe auch ich profitiert, denn ich bin dann einfach zu seinem Training mitgegangen. Sowas fehlt uns aber nun. Und nein – Marathontraining fällt definitiv aus. Ich finde es schon langweilig genug, ne habe Stunde übers Feld zu rennen. 🙂

Nun musste also eine Lösung her. Eine Motivationshilfe. Und da kam uns unsere Urlaubsplanung zu Hilfe. Nach einem wunderbaren Sommerurlaub im letzten Jahr – eine Woche Segeln in Dänemark – kam nun die Frage auf, was wir im kommenden Sommer machen werden. Segeln fällt in diesem Jahr aus, weil der Liebste wegen der Meisterschule nur drei Wochen Ende August frei hat, und wir mindestens zwei Wochen nach Dänemark müssten, damit sich das lohnt. Aus finanziellen, aber auch wettertechnischen Gründen am Sommerende ist das nicht die beste Option.

Aber zum Glück sind wir, was Urlaubsziele angeht, sehr flexibel – nur möglichst tief in der Natur sollte es sein. Deswegen haben wir uns für den August ein hehres Ziel ausgesucht: Wir werden den Stubaier Höhenwanderweg gehen. Acht Tage wandern, mit dem Rucksack von Hütte zu Hütte, auf über 2000 Metern. Rund 100 km und 1000 Höhenmeter in einer Woche sind der Plan.

Wir sind beide aufgrund unseres Hobbys ziemlich abgehärtet, was die eventuellen Widrigkeiten der Natur angeht. Aber körperlich wird diese Woche eine echte Herausforderung und wird uns das ganze erste Halbjahr beschäftigen.

Training ist angesagt. Zum Glück haben wir hier einige Mittelgebirge in erreichbarer Nähe. Ein- und Zweitagestouren werden wir gehen, mit voller Ausrüstung natürlich, um zu testen, was man an Gewicht mitnehmen kann und auf was man verzichten sollte. Und unter der Woche wird gelaufen, um die allgemeine Ausdauer zu erhöhen.

Die erste Tour sind wir schon am Samstag gegangen. Drei Stunden, 7,5 km, 300 Höhenmeter. Mit 8 Kilo Gewicht im Rucksack. Schon während der ersten Stunde habe ich geistig 50% des Rucksackinhaltes wieder rausgeworfen. 😉

Ich bin wahnsinnig gespannt, wie wir vorankommen werden. Und falls jemand von Euch versiert im Wandern ist, bin ich Tipps rund um Ausrüstung und Vorbereitung sehr aufgeschlossen.

Das gilt übrigens auch für Tipps zur Muskelkater-Vermeidung. *aua*

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10 Kommentare

Verfasst von - 19. Januar 2015 in persönliches, Urlaub, Wandern

 

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10 Antworten zu “Große Pläne

  1. Molly L.

    19. Januar 2015 at 10:12

    Muskelkatervermeidung? Klare Sache: Weiter machen, muahaha! 😉

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    • susepedia

      19. Januar 2015 at 10:26

      Die Antwort habe ich befürchtet… 😉

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      • nandalya

        19. Januar 2015 at 12:03

        Hör nicht auf die Molly! Die ist in Wirklichkeit eine voll durchtrainierte Powerfrau, die Kinder und Ehemann durchs Haus bugsiert und dabei humorige Beiträge tippt 😀

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      • Molly L.

        19. Januar 2015 at 16:11

        @Nandalya
        😀 😀 😀

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  2. nandalya

    19. Januar 2015 at 12:08

    Lass mich dir von meiner „Motivation“ erzählen. Sport (Karate, Aikido, Wing Chun), ist ein Teil meines Lebens. Seit ich 5 Jahre alt bin trainiere ich täglich. Wobei Training auch einfach nur Dehnübungen sein können. Sport ist für mich wie Essen und Schlafen. Es gehört zum Tagesablauf, ist aber nie ein Zwang. Wenn es dir gelingt hungrig nach Sport zu sein, ist das die größte Motivation. Du kannst das! 🙂

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    • susepedia

      19. Januar 2015 at 12:31

      Uff… die Frage ist halt immer danach, „welcher“ Sport. Ich habe in meinem Leben nur wenig Sport gemacht, der mir wirklich Spaß gemacht hat, der mich motiviert hätte, weiter zu machen. Ich hoffe, dass die Aussicht auf das Wandern es schafft, auch die unangenehmeren „Übungen“ zu absolvieren. 😉

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      • nandalya

        19. Januar 2015 at 12:48

        Ich würde dir Karate & Co. empfehlen. Aber ich bin bekanntlich voreingenommen 😉 Vielleicht auch Aerobic. Aber Wandern ist auch toll.

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      • susepedia

        19. Januar 2015 at 13:09

        Aerobis… *ächz* Mein Problem ist, dass ich einen Sport machen muss, der einen Mehrwert hat. Sport um des Sportes willen geht nicht. Stur hüpfend zur Musik ne Stunde alleine… nääääh. Beim Wandern oder Segeln sieht man was von der Welt, das ist toll. Reiten ist toll, weil man einen (tierischen) Gefährten dabei hat (und leider sauteuer). Motorradfahren ist auch wieder Naturerlebnis (nur leider kein Sport…). Also irgendwie sieht man, worauf es bei mir hinausläuft… *gg*

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      • Molly L.

        19. Januar 2015 at 16:14

        Jaaaa, Kampfsport/-Kunst ist GROßARTIG! Und sinnvoll: Wenn es wirklich hart auf hart kommt, kannst Du Dich und andere auch körperlich verteidigen. Und beim Training wird wirklich jeder Muskel bewegt, trainiert, gestählt. *Seufz*
        Und Nandalya hat Recht: Du wirst süchtig danach; bereits nach kurzer Zeit WILLST Du trainieren, Du kannst gar nicht anders, es macht GLÜCKLICH!!!! *Strahl*

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