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Schwierigkeiten beim Bloggen

10 Sep

Tja… eigentlich habe ich dieses Blog ja angefangen, weil ich die Möglichkeit haben wollte, meine Gedanken zu allen möglichen Themen niederschreiben zu können. Weil ich gerne schreibe, und weil ich finde, dass man auf diese Weise Dinge ordnen und klären kann. Dinge, die einem diffus durch den Kopf schwirren, zwingt man dazu, sich zu ordnen, wenn man sie in Worte bannen will. Man kann nicht so schnell schreiben, wie man denkt, es muss alles der Reihe nach gehen und nicht gleichzeitig, nicht überlappend. Hm. Außer vielleicht, man schreibt dadaistische Gedichte. Aber das ist nicht so wirklich mein Ding.

Und jetzt stelle ich fest, dass es gar nicht so einfach ist, in den Alltag die Zeit zu integrieren, die man zum Schreiben braucht. Meist mache ich es morgens, in den ersten ruhigen Stunden im Büro, immer so nebenbei. Nur: Richtig gut ausformulierte, komplexe Gedanken sind da schwierig aufs Papier zu bannen, außer, man hat einen Lauf. Deswegen gewinnt wohl das Rollenspiel-Hobby derzeit so an Gewicht hier: Nach einem Nähabend oder einem Wochenende auf einer Con, nach einem guten Buch oder einem schönen Pen and Paper-Abend lassen sich die Eindrücke und Gedanken viel rascher aufs Papier bannen, als politische oder gesellschaftliche Probleme, über die man eigentlich reflektieren möchte.

Ich werde mir jetzt eine Themenliste anlegen. Vielleicht hilft das ein bisschen, zu verhindern, dass dieses Blog hier zu einseitig wird. Immerhin soll es um Götter und Welten gehen, also nicht nur um ein Universum, sondern viele. Und das heißt nicht „Realität“ versus „Phantasie“, sondern auch gesellschaftliches Universum versus politische Welt, Literatur versus Berufsalltag und, und, und.

Mal sehen, ob die Umsetzung so klappt. 🙂

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2 Kommentare

Verfasst von - 10. September 2014 in Allgemein

 

2 Antworten zu “Schwierigkeiten beim Bloggen

  1. nandalya

    10. September 2014 at 11:06

    Schreib einfach was du denkst. So wie heute. Auch, dass du vielleicht nicht denken magst und kannst. Alles gut. Anregungen bietet der Alltag genug. Oder andere Blogger. Du kannst das! 🙂

    Gefällt 1 Person

     
  2. Molly L.

    10. September 2014 at 17:59

    Hey! Ja, ich verstehe, was Du meinst. Witzig: Ich habe für Übermorgen was zu genau dem Thema geplant, aber pssst! 😉
    Nandalya hat Recht: schreib, worüber Du willst, es ist DEIN Blog! Und – den Tipp habe ich von einem langjährigen und erfolgreichen Blogger! – setzt Dich nicht selbst unter Druck! Im Zweifelsfall ist es besser, 1 bis 2 Mal die Woche zu bloggen und dafür qualitativ hochwertig zu schreiben und konstant dabei zu bleiben, als erst ganz oft zu bloggen, bis man sich so unter Druck gesetzt hat, dass man sich selbst den Spaß und die Freude daran verdorben hat!
    Leider gibt es viel zu oft Blogs, die toll anfangen, denen dann aber doch recht schnell die Puste ausgeht!
    Nochmal: Es ist Dein Blog, tu, worauf DU Lust hast!
    Liebe Grüße,
    Molly

    Gefällt 1 Person

     

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