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Vom Wissen und Nichtwissen

14 Aug

„Ich weiß, dass ich nichts weiß“ ist ein Zitat, das Sokrates zugeschrieben wird. Auf Wikipedia findet man eine Menge Hinweise, dass das Zitat so nicht richtig übersetzt ist, aber es ist ein geflügeltes Wort geworden, und es soll etwas sagen, das meiner Meinung nach in unserer Mediengesellschaft allzu gerne übersehen wird:

Niemand, der sich als wissend empfindet, sollte jemals das Gefühl erlangen, alles zu wissen, was es Wissenswertes gibt.

Mir wird von Freunden öfter nachgesagt, ich wisse viel. Mag sein, denn ich kann mir jeden Mist merken. Doch das Wissen ist oberflächlich und allzu oft ertappe ich mich beim „ich hab mal gelesen…“.

Ich hasse das. Wissen ist etwas anderes. Doch je länger ich auf meinem Weg vorangehe (welcher Weg?), desto mehr ich die Zeit meines Studiums hinter mir lasse, desto schwammiger wird für mich der richtige Umgang mit Wissen. Das will ich verhindern. Ich möchte wieder neugierig sein. Ich möchte wissen, was die Welt noch so bereit hält. Ich möchte den Weg finden, der sich für mich richtig anfühlt.

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Verfasst von - 14. August 2014 in Allgemein

 

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